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Ziel war es, ein offenes freundliches Haus zu planen, das die Umsetzung neuester pädagogischer Erkenntnisse erlaubt, die Kreativität der Kinder fördert und ihrem Bewegungsdrang entspricht. Diese Prämisse und der hohe Anspruch des Bauherrn im Bezug auf nachhaltiges, energiebewusstes Bauen waren maßgebend für den Entwurf des Kindergartens und die Auswahl der eingesetzten Baustoffe.
Der nach Osten hin eher geschlossene kubische Nebenfunktionstrakt definiert sich über eine schlichte waagrecht gehaltene Lärchenschalung. Dieser steht im spannenden Dialog mit dem weiten Schwung der Aufenthaltsbereiche, die sich nach Süden und Westen strahlenförmig zum Garten hin öffnen und fließend in den Außenraum übergehen. Den raumhoch verglasten
Gruppenräumen wurde eine großzügige Balkonzone vorgelagert, die einerseits einen wirksamen Sonnenschutz, andererseits durch
eine Schiebeverglasung eine‚ thermische Pufferzone’ bildet. Aus der hohen räumlichen Attraktivität des Hauses entstand auch ein innovatives „ Kunst am Bau“ Projekt, das unter anderem auch die Witterungsbeständigkeit und die Feinheit der Oberfläche des
Materials – Eternit – nutzt.
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