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Mansarde


Die Mansarde bezeichnet heute einen Wohnraum im Bereich des Mansardendaches. Früher galt die Bezeichnung für das Mansardendach als solches. Das Mansardendach ist ein Knickdach, das heißt ein Dach in gebrochener Form, dessen unterer Teil steiler ist als der obere. Durch diese Anordnung wird eine weitrechende Ausnützung des Dachraumes zu Wohnzwecken ermöglicht. Sowohl Sattel- als auch die Formen des Walmdaches können in Form einer Mansarde gestaltet werden. Die Mansarde wurde benannt nach dem Hauptmeister der französischen Architektur unter Ludwig XIV, Jules Hardouin-Mansart (1646-1708), obwohl sie nicht von diesem erfunden, sondern lediglich bevorzugt verwendet und populär gemacht wurde. In Frankreich galten für ein Mansardendach genaue Regeln: der untere Dachwinkel musste 67°, der obere 23° betragen. In Deutschland wurden Mansarden freier gebaut. Die Nutzung des Dachraumes als Mansarde, als Wohnraum, hängt zusammen mit dem Rückgang des Bedarfs an Speicherraum.

Mansarddach


Das Mansarddach besteht aus Dachflächen, die in Höhe der Kehlbalken gebrochen und zum First hin stärker geneigt sind.

Mindestdachneigung


Jene Dachneigung, bis zu der die Regeldachneigung unter Berücksichtigung konstruktiver Vorkehrungen unterschritten werden darf.

Mittelpfette


Siehe Pfettendach

Muldenflachziegel


Sie gehören zu den Falzziegeln und sind versehen mit zwei Vertiefungen und zwei Kopf- und Seitenfalzen.>

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