Säge- oder SheddachAuch Scheddach. Eine Reihung von asymmetrischen Satteldächern, die vorwiegend bei Industriebauten Anwendung findet. Je zwei Sattelflächen sind gegeneinander unterschiedlich steil geneigt, wobei die steilere Fläche häufig verglast ist. |
SatteldachEinfache Dachform, bei der zwei gleich geneigte Flächen in spitzem Winkel aneinanderstoßen. Dabei entstehen an den Schmalseiten des Hauses Wanddreiecke, die als Giebel bezeichnet werden. |
SaumBezeichnung für Dachränder. |
SaumsteinErster Dachstein oder erste Schindel oberhalb der Traufe. |
SchablonensystemEine Art der Deckung, bei der quadratische Platten auf Eck gestellt verlegt werden. Durch die Erfindung der Sturmklammern konnte Ludwig Hatschek seinem Schablonensystem (40x40 Eternit-Platten mit gestutzten Ecken) zu einer bedeutenden Widerstandsfähigkeit gegen Stürme verhelfen. In die Eternit-Platte konnte an der unteren Ecke ein Loch gestanzt werden. Die Sturmklammer wurde unter die Kanten von zwei Platten geschoben, wobei der Stift der Klammer durch das Loch der darüberliegenden Platte griff und umgehoben wurde. |
SchieferhammerWerkzeug des Dachdeckers; Hammer mit einem spitzen Ende zum Lochen von Eternit und Schiefer, einem breiteren, abgeflachten Ende zum Nageln und zwei schrägen Stielflächen, die zusammen mit der Haubrücke zum Behauen des Materials dienen. Gemeinsam mit Kelle und Ziegeldeckerhammer schmückt der Schieferhammer das Innungszeichen der Dachdecker und Pflasterer. |
SchiefernageleisenWerkzeug des Dachdeckers; dient beim Auswechseln von Eternit -oder Schieferplatten zum Herausziehen der Nägel. |
SchindeldachEin mit dünnen Platten aus Bitumen, Blech, Eternit, Holz oder Stein eingedecktes Dach. |
SchlagschnurgerätWerkzeug des Dachdeckers; ein Lotschnurautomat mit Farbpulver zum Vorzeichnen von Latten- oder Deckeinteilungen. |
SparrendachEine zimmermannsmäßige Dachkonstruktion, die ausschließlich für das Satteldach genutzt werden kann. Dabei werden zwei Sparren mit einem Dachbalken zu einem unverschieblichen Dreieck verbunden und ergeben eine selbständig tragende Konstruktion, das Gespärre. Solche Dreiecke werden in regelmäßigen Abständen angebracht, wobei aufgrund der Durchbiegung der Sparren eine Dachlänge von ungefähr 4,5 Metern nicht überschritten werden sollte. Bei größeren Dimensionen wird eine zusätzliche Stütze der Sparren erforderlich. Zu diesem Zwecke wird auf oder oberhalb der Sparrenmitte im Gespärre ein Kehlbalken angebracht. In diesem Falle spricht man von einem Kehlbalkendach. Die Kehlbalken können gedielt sein und bilden dann einen zweiten Boden. |
StrangpresseBeim Strangpressverfahren zur Herstellung von Ziegeln wird der aufbereitete Ton in der Strangpresse durch ein Mundstück zu einem Strang geformt und anschließend automatisch auf bestimmte Längen abgeschnitten und maschinell geformt. Diese Rohlinge sind größer als die gewünschten fertigen Ziegelformate, da der Ton beim Trocknen schrumpft. |
StangendachVon einfachen, auf dem Grund aufstehenden Stützen definierte Dachkonstruktion, über die eine Haut gelegt wird, wie zum Beispiel bei einem Zelt. |
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