Eternit
Vorhang auf für Lumitex

Referenzobjekt

Vorhang auf für Lumitex

Beschreibung
Gemeinsam mit zwei jungen Designern aus Wien entwickelte Eternit ein neues Fassadenkonzept. „Lumitex“ verleiht der Außenhülle durch ihre fließende Oberfläche Schwung und Leichtigkeit. Zur Umsetzung kam das neue Produkt das erste Mal bei der kürzlich eröffneten Spar-Filiale in Alland.

Die jungen Designer Eva Manhart und Philipp Ehfrank entwarfen das Konzept zu dieser neuartigen Fassade im Rahmen einer Semesterarbeit der TU Wien mit Eternit. Die Formbarkeit des Baustoffs Faserzement ermöglichte es den beiden, mit dem Material zu experimentieren. Das Ergebnis ist eine fließende und schwungvolle Oberfläche, die der gesamten Fassade eine Anmutung von Leichtigkeit verleiht. Basis für die Innovation sind acht unterschiedliche Platten, die beliebig horizontal und vertikal kombiniert werden können.

Der Handelskonzern Spar war von dem außergewöhnlichen Fassadenkonzept sofort überzeugt. Die beiden österreichischen Traditionsunternehmen verständigten sich darauf, bereits die Spar-Filiale in Alland mit der Eternit-Außenhülle auszustatten.In nur einem Jahr wurden die Lumitex-Fassadenplatten zur Serienreife entwickelt und erstmals für den neuen Spar-Markt produziert. Die Formgebung in der Fertigung erfolgt durch Handarbeit.

Die beeindruckende Fassade gibt dem neuen Supermarkt in Alland ein modernes und einzigartiges Gesicht. Die planenden Architekten sind Mang Architekten aus Niederösterreich.  Die Spar-Filiale ist nach den strengen Richtlinien der „Österreichischen Gesellschaft für nachhaltige Immobilien“ (ÖGNI) Silber zertifiziert. Die Lumitex-Platten werden für die Verwendung als vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) angeboten. Sie vereinen damit die Vorteile wie ressourcenschonende Herstellung, Nachhaltigkeit und Langlebigkeit mit einer beeindruckenden Optik.

Das Konzept
Ausgangspunkt für die Neuplanung des SPAR-Marktes war ein zentral gelegenes Grundstück mit ungenutzter, teilweise baufälliger Bestandbebauung im Eckbereich Mayerlinger Straße / Heiligen-Kreuzer Straße. In ortsräumig prominenter Position mit Blickbeziehung zur Kirche, guter Anbindung zur Umgebungsstruktur und der Lage an einem innerörtlichem Verkehrsknotenpunkt verfügt der SPAR-Markt als Lebensmittel-Nahversorger nicht nur über eine infrastrukturell wichtige Funktion sondern stellt auch einen wichtigen Beitrag zum ortsräumlichem Erscheinungsbild dar.

Eine architektonisch adäquate Antwort mit Qualitätsanspruch und gute An- und Einbindung in den Ortsraum war daher ein Teil der Aufgabenstellung. Unter diesen Randbedingungen und den gleichzeitigen  Erfordernissen einer Mindestgebäudegröße, ausreichender Stellplatzanzahl und klarer logistischer Verhältnisse wurde das Gebäude im Randbereich mit vorgelagerten Stellplätzen und guten fußläufigen Anbindungen an die Umgebungsstruktur konzipiert. Die Berücksichtigung der funktionalen Vorgaben des Lebensmittelmarktes ist eine solide Basis für eine langfristige Standortabsicherung, so dass auch die Gemeinde-Infrastruktur nachhaltig davon profitiert. Das Stellplatzangebot des Spar-Marktes ist eine wertvolle Ergänzung zum ohnehin meist knappen Parkraum und schafft mit seiner zentralen Lage in dieser Hinsicht für die Gemeinde eine attraktive Ergänzung und Mehrwert.

Durch diese bauliche Neukonzeption ist neben der ortsräumlichen Attraktivierung auch aufgrund der übersichtlichen Gestaltung eine verkehrstechnische Verbesserung der Kreuzungssituation gegeben.

Produkt

Fassadentafel CARAT Lumitex

Architekt

DI Mang, Furth-Palt

Bauherr

Spar Österr. Warenhandels AG, Salzburg

Verarbeiter

SH Systembau, Scheiflint

Fertigstellung

2015

Fotograf

© Herta Hurnaus

Objektbericht

Download